Kapitel 2.4: Fotos und Dias für ein Fotobuch richtig scannen


 
Mirja HespeVon Mirja Hespe

Die Autorin Mirja Hespe ist professionelle Fotobuchdesignerin und schreibt für FM* – Das Fotobuch Magazin die Tipps zur Fotobuchgestaltung. In 12 Kapiteln zeigen wir Euch, wie man mit einfachen Tipps mehr aus seinen Fotobüchern machen kann.

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Alte Dias und Fotos scannen: Das gilt es zu beachten

Alte Fotos und Dias richtig scannen

Alte Fotos und Dias richtig scannen | Foto: © GoldPix – Fotolia.com

Fotos scannen und richtig digitalisieren: Ein Fotobuch muss allerdings nicht unbedingt nur aus Fotos, die digital aufgenommen wurden bestehen. Immer beliebter wird es, Fotoabzüge oder Dias aus alten Tagen z.B. zu einer Familienchronik zu verarbeiten. Gerade beim Aufräumen oder wenn ein Umzug ansteht, stößt man immer wieder auf Aufnahmen aus alten Zeiten. Dabei kann man schon mal mehrere Stunden an einer Kiste mit Fotos „hängen“ bleiben und in Erinnerungen schwelgen. Leider sind diese Bilder meist nicht vor dem Altern geschützt und gerade, wer sich jahrelang nicht mehr um diese Schätze gekümmert hat, wird häufig böse überrascht.

Durch etwas Vergilbung bekommen Fotos vielleicht noch einen nostalgischen Touch. Wenn sie allerdings so stark verkratzt oder eingerissen sind, dass Bildinformationen verloren gehen, dann ist es doch ein großes Ärgernis. Gerade bei Dias besteht zudem die Gefahr, dass sie von Schimmel befallen werden, die schlimmstenfalls die Aufnahme ganz zerstören.

 
 

Fotos zum scannen sachgerecht lagern

Es ist also unbedingt ratsam, das Material sachgerecht zu lagern; also die Bilder-egal ob Fotos oder Dias- z.B. vor Licht, zu hoher Luftfeuchtigkeit und zu großen Temperaturschwankungen zu schützen. Besonders schade ist es, wenn man Fotos verliert, auf denen die Vorfahren abgebildet sind. Solche Aufnahmen wurden früher, verständlicherweise, sehr selten und meistens nur zu besonderen Anlässen gemacht.

Um sicherzugehen, dass solch besonders wertvolle Erinnerungen auch für die Nachfahren erhalten bleiben, sollten die Bilder unbedingt doppelt gesichert werden. Dazu muss das Bildmaterial zunächst digitalisiert werden, was man entweder selbst machen kann oder einer auf Digitalisierung spezialisierten Firma überlässt. Letzteres ist dabei auf jeden Fall die zeitsparendere und meistens auch professionellere Variante.

Wer sich dennoch dazu entschließt, die Digitalisierung selbst vorzunehmen, sollte sich intensiv mit den auf dem Markt zur Verfügung stehenden Scannern auseinandersetzen. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle an Foto-, Dia- und Negativscannern und sogar Geräte, die mehrere Bildtypen und Formate digitalisieren können. Bei der Auswahl sollte man unbedingt auf ein qualitativ hochwertiges Gerät setzen. Denn, je nachdem wie viel Bildmaterial zu digitalisieren ist, kann solch ein Projekt schon mal mehrere Monate in Anspruch nehmen. Nichts wäre ärgerlicher, als später festzustellen, dass die digitalisierten Fotos eine unbrauchbare Qualität aufweisen. Unter dem Aspekt der Datensicherung und weiteren Verwendung des Bildmaterials sollte man sich daher vorab zu folgenden Punkten Gedanken machen:

  • Kompatibilität mit der eigenen Hard- und Software.
  • Auflösung: dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn einzelne Fotos später vergrößert ausgedruckt werden sollen.
  • Schnelligkeit: wie viel Zeit benötigt das Gerät für einen einzelnen Scan in einer bestimmten Auflösung? Bei vielen Fotos erspart einem ein schnelles Gerät unter Umständen sehr viel Zeit.
  • Anzahl der gleichzeitig digitalisierbaren Bilder: auch dieser Punkt dient der Schnelligkeit, wenn mehrere Bilder auf einmal gescannt werden können oder es evtl. sogar einen Einzug für Dias gibt, der automatisch dutzende Bilder nacheinander digitalisiert.
  • Kratzer- und Staubentfernung: einige Geräte sind in der Lage Staub und Kratzer zu erkennen und optisch auszubessern.

 

 

Das Scannen selbst ist ein recht simpler, allerdings meist sehr zeitintensiver Vorgang. Und bevor man beginnt, muss man sich zunächst technische Kenntnisse im Umgang mit dem Scangerät aneignen.

Besonders in Hinsicht auf eine spätere Nutzung der Bilder für ein Fotobuch, ist es, wie bereits unter Punkt II.1.a „Technische Voraussetzungen“ erläutert wurde, auch bei der Digitalisierung wichtig auf eine ausreichende Auflösung zu achten. Scannt man die Fotoabzüge oder Dias mit einer niedrigen Auflösung, sehen die digitalisierten Bilder am Computerbildschirm vielleicht noch recht gut aus. Möchte man sie dann aber später für den Druck in einem Fotobuch verwenden, ist auch hier die Auflösung von 300dpi einzuhalten.

 

Fotos unbedingt mit 300dpi scannen

Praktischer Tipp: viele alte Fotos haben ein sehr kleines Format, von manchmal nur ca. 7 x 9,5cm (Eingabeformat). Möchte man ein besonders gelungenes und aussagekräftiges Bild in einem Fotobuch größer darstellen, z.B. ca. 15 x 19,5cm (Ausgabeformat), ist es wichtig, die Bilder im AUSGABEFORMAT mit einer Auflösung von 300dpi zu scannen! An der Qualität des ursprünglichen Fotos ändert dies natürlich nichts. Allerdings wird so vermieden, dass es gedruckt pixelig erscheint.

Die Software der Scanner bietet oftmals die Möglichkeit, alte Bilder wieder (fast) wie neu aussehen zu lassen. Dabei werden z.B. Farben wieder hergestellt, Kratzer und Staub entfernt etc. Allerdings bekommen die alten Fotos natürlich im Laufe der Jahre einen nostalgischen Charakter, eben durch genau diese Veränderungen. Wie man damit beim Fotos scannen umgeht, ist eine reine Geschmackssache. Möchte man den Charakter der gealterten Fotos aber beibehalten, sollte man in jedem Fall in Farbe scannen. Entscheidet man sich dann später um und möchte lieber eine farblich einheitliche Darstellung der Fotos haben, können die Fotos mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes immer noch recht einfach in schwarz-weiß oder sepia-weiß Fotos geändert werden.

Sind alle Bilder digitalisiert, darf man trotzdem nicht vergessen, dass auch digitale Bilder verloren gehen können. Wie lange eine Festplatte, eine CD-Rom oder ein USB-Stick hält, kann nicht vorausgesagt werden. Daher gilt auch hier, mindestens eine Kopie des Bildmaterials an anderer Stelle zu speichern. Die Verarbeitung zum Fotobuch ist somit nicht nur eine Möglichkeit die Bilderschätze schön zu präsentieren und auch anderen Familienmitgliedern zur Verfügung zu stellen. Es bietet außerdem die Möglichkeit, die Fotos nochmals zu sichern.

 


 

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Andere Erinnerungsstücke scannen: Eintrittskarten, Einladungen und mehr

 

In die guten alten Fotoalben von früher hat man gerne Eintrittskarten, Menükarten, Einladungen oder sonstige Erinnerungsstücke mit eingeklebt. Wer auf diese Andenken in einem gedruckten Fotobuch nicht verzichten möchte, der kann natürlich auch solche Dinge verewigen.

Um etwas Abwechslung in ein Fotobuch zu bringen, kann man z.B. einzelne Seiten für diese Dinge freilassen und später einkleben. Eine schöne Möglichkeit bieten sogenannte Dreieckstaschen, die man einfach in das Buch kleben und dann z.B. eine Hochzeitseinladung so unterbringen kann. Diese Variante ist recht unkompliziert und sauber, da man ohne flüssigen Klebstoff arbeiten und die einzelnen Stücke einfach herausnehmen und betrachten kann.

 

 

Aber Achtung: Dokumente mit vielen Seiten tragen evtl. dick auf. Gerade bei Chroniken werden gerne Familien-Stammbücher oder Auszüge davon im Fotobuch verwendet. Werden es zu viele (kopierte) Seiten, die man einklebt oder in eine Klebeecke steckt, wölbt sich das Fotobuch womöglich später.

In dem Fall ist es schöner und auch angenehmer zum Anschauen und Durchlesen, wenn man sich für die Digitalisierung entscheidet und einzelne Seiten im Buch abdruckt.

 

 

Außerdem hat man so natürlich viel mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung und kann die Vorzüge eines Fotobuches nutzen. Nämlich, die Dokumente in einer Größe abzudrucken, die eine gute Lesbarkeiten gewährleisten oder/und passend dazu Fotos einzufügen. Zudem besteht so nicht die Gefahr, dass eines der Andenken herausrutscht und verloren geht.

 

 

Digitales Scrapbooking

Unter dem Aspekt der Verarbeitung von Scanmaterial sei auch das sogenannte „Scrapbbooking“ erwähnt, das sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Der Begriff ist im Prinzip eine moderne Bezeichnung für die schöne und individuelle Gestaltung eines „normalen“ Fotoalbums, das man früher wie heute durch aufwendige Bastelarbeit in ein einzigartiges Erinnerungsalbum verwandelt(e). Dazu werden nicht nur einfach Fotos in ein Album geklebt sondern die einzelnen Seiten auch noch durch Ausschnitte aus Prospekten oder Zeitungen ergänzt. Um für die Bilder einen schönen Hintergrund zu schaffen, kann man sie sogar auf schönes Geschenkpapier aufkleben und die Seiten zusätzlich mit Bordüren aus Stoff, Geschenkband oder eigenen kleinen Bastelarbeiten bzw. Zeichnungen verzieren.

Gerahmt von erklärenden Texten, Reiseberichten oder Anekdoten werden solche Fotoalben zu einem wahren Kunstwerk. Eine zeitgemäße Variante dieser Bastelarbeit ist das digitale Scrapbooking. Alle Materialien, die man in einem Fotoalbum einkleben würde, kann man einfach scannen oder fotografieren und dann wie ein Foto in das Fotobuch einfügen. Recht einfach zu realisieren ist dies mit Geschenkpapier, das einen außergewöhnlichen und ganz auf den eigenen Geschmack abgestimmten Hintergrund schaffen kann.

 

 

Etwas schwieriger wird es mit Papierschnipseln, Borten oder etwas unförmigen Gegenständen. Diese kann man aber selbstverständlich ebenfalls digitalisieren.

 

 

Allerdings bedürfen sie meist doch einer etwas aufwendigeren Nachbearbeitung, denn besonders schön wirken diese Details erst, wenn man sie ausschneidet und ohne den Hintergrund in das Buch einfügt, wie bei dem folgenden Beispiel anhand des Fisches deutlich wird.

 

 

Um zu vermeiden dass das Buch kitschig wirkt, ist es außerdem empfehlenswert, zurückhaltend mit solchen Scans zu arbeiten.

Wer sich das Digitalisieren sparen möchte, kann übrigens auch für diesen Zweck auf die unter dem nächsten Punkt genannten Bildagenturen bzw. „Google Bilder“ zurückgreifen. Gibt man bei der Fotosuche „Scrapbook“ ein, erhält man viele schöne Motive, die die zwar kostenpflichtig, dafür aber oftmals gar nicht oder nur noch wenig nachzubearbeiten sind.

 

Fremdes Bildmaterial

Neben dem eigenen Bildmaterial, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, mit fremden Bildmaterial das eigene Fotobuch zu ergänzen. So lange es sich um Fotografien handelt, die von Verwandten, Bekannten oder Freunden aufgenommen wurden (z.B. für das eigene Hochzeitsbuch), wird es kaum ein Problem sein, dieses Fotomaterial zu erhalten, um sie für private Zwecke zu verwenden.

Größere Vorsicht ist geboten, wenn es sich um Aufnahmen handelt, die man aus dem Internet herunter lädt. Für Fotos gilt das Urheberrecht und die Nutzung der Fotos ist somit von der Zustimmung des Urhebers abhängig. Erstellt man ein Fotobuch rein für private Zwecke stellt die Verwendung kein Problem dar. Möchte man allerdings z.B. für eine Firma einen Produktkatalog in Form eines Fotobuches erstellen, der an Kunden weitergegeben wird, ist Vorsicht geboten! Ein weiteres Problem ist die Auflösung vieler Fotos, die man im Netz findet. Viele Bilder sehen in der kleinen Darstellung am Computerbildschirm gut aus. Lädt man sie herunter und vergrößert sie, stellt man aber häufig fest, dass sie für den Druck ungeeignet sind.

Ein Tipp dazu: kostenlose Fotos lassen sich gut über Google / Bilder finden. Um langwieriges, erfolgloses Suchen zu vermeiden, empfiehlt es sich bei der Suche über Google bereits „hochauflösend“ mit einzugeben.

 

 

Außer dieser Bilderquelle gibt es unendliche viele Bildagenturen, die man schnell im Internet ausfindig machen kann. Dazu gehören bspw. Fotolia.com, istockphoto.com, dreamstime.com etc. Bei all diesen Anbietern sind Fotos zu nahezu jedem Reiseziel, zu Tieren, Menschen, Natur, Situationen usw. zu finden. Die Bilder sind jedoch fast immer durch ein Wasserzeichen geschützt, so dass eine kostenlose Nutzung quasi unmöglich wird.

 

Fotos scannen: Um das Bild ohne Wasserzeichen herunterladen zu können, muss man sich bei allen Anbietern zunächst einloggen und kann dann gegen Gebühr ein Bild herunterladen. Dabei richtet sich der Preis zumeist nach der gewünschten Auflösung, dem Dateiformat (jpg, tif) und dem Nutzungszweck (privater Gebrauch, Nutzung für eine Website, exklusive Nutzungsrechte für einen Werbeauftritt etc.). Gerade bei Fotobüchern, die nicht für einen rein privaten Zweck erstellt werden, muss man sich also unbedingt mit den Lizenzbedingungen auseinandersetzen, die bei jeder Bildagenturen etwas variieren. Außerdem ist auch an dieser Stelle wieder darauf zu achten, dass man das gewünschte Bild mit einer Auflösung von 300dpi herunter lädt. 300 dpi in der späteren Druckgröße!

Ein weiterer wichtiger Tipp zur Verwendung fremden Bildmaterials: Gerade bei Reise-Fotobüchern werden zur Ergänzung der eigenen Fotos gern Aufnahmen aus dem Internet heruntergeladen. Einige freie Bilddatenbanken bietet hier eine recht große und kostenlose Auswahl an Fotografien, die für private Fotobuchprojekte verwendet werden können. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass jeder Fotograf seinen eigenen Stil hat und die Aufnahmen von vielen Variablen, wie Tageszeit der Aufnahme, Lichteinfall und Kameraeinstellung etc. abhängig sind. Obwohl man vielleicht das gleiche Motiv fotografiert hat, unterscheiden sich die Fotos anderer Fotografen somit teilweise doch signifikant von den eigenen Bildern, wodurch unterschiedliche Stimmungen und letztendlich im Fotobuch ein unharmonischer Eindruck entstehen kann.

Wie z.B. auf der folgenden Fotobuch-Seite zu sehen ist, passen die Fotos vom Motiv zwar gut zusammen, aber das Bild ganz rechts hat viel schwächere Farben und eher einen Blaustich, was störend wirkt.

 

 

Wenn ein fremdes Bild also zu den eigenen Bildern gut dazu passt, kann es eine schöne Ergänzung sein. Andernfalls sollte man doch eher auf fremdes Bildmaterial verzichten bzw. dies durch Bildbearbeitung so gut wie möglich an die eigenen Fotos anpassen.

Einige Tipps zur Bildbearbeitung folgen im nächsten Kapitel.

 

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Autor: | E-Mail: mirja.hespe|at|fotobuchmagazin.de

9 Kommentare zu “Kapitel 2.4: Fotos und Dias für ein Fotobuch richtig scannen
  1. Sybille Brömmling sagt:

    Schöne Anregungen, Mirja. Auf die Idee Tickets und Urlaubskarten zu scannen bin ich auch schon mal gekommen, aber die Idee, auch richtige Gegenstände, wie diesen Fisch unter den Scanner zu legen, bin ich noc h nicht gekommen. Ich hätte auch gedacht, dass es gar nicht funktioniert. habe mal ein wenig ausprobiert und richtig schöne Ergebnisse hinbekommen. Bin total überrascht, dass es wirklich geht. Danke für die guten Tipps und Ideen 🙂

  2. Martina Döring sagt:

    Die Idee mit den Tickets und anderen Erinnerungen auf Papier finde ich auch super. Man hats ja auch früher schon bei den Fotoalben gemacht und sowas einfach dazugeklebt. Geht ja heute zur Not auch noch, wirkt aber bei den Fotobüchern nen bisl komisch, wenn da auf einmal so dicke Seiten zwischen sind. Die Tickets einfach auch zu scannen ist super und macht sich super zwischen den ganzen Fotos.

  3. coriandreas sagt:

    Leider kann ich keinen Hinweis im Text erkennen, wie sich die Effekte aus Hochglanzpapier oder anderen Reflektionen auf das Scanergebnis auswirken. Oder kann man das per Software mittlerweile komplett nachträglich entfernen?

  4. FM* - Das Fotobuch Magazin sagt:

    Hi,
    eigentlich eignen sich Hochglanzformate sehr gut für das Scannen, da diese Fotos eine sehr glatte und relativ strukturfreie Oberfläche haben. Eine hilfreiche und kostenfreie Software, um Fotos beispielsweise zu entrauschen, wäre Neat Image. Diese kann kostenfrei beispielsweise bei Chip.de heruntergeladen werden.

  5. Mirja Hespe (Autorin) sagt:

    Hallo coriandreas

    hmmm, nicht so einfach und pauschal zu beantworten. Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, warum es zu diesen Spiegelungen kommen kann. Alte Bilder sind evtl. etwas gewellt und liegen nicht mehr plan auf, neue Bilder sind teilweise mit einer Art Scanschutz versehen (Papier, das nur mit negativen Effekten eingescannt werden kann; z.B. bei Portraitfotos, bei denen der Fotograf selbstverständlich vermeiden möchte, dass es vom Käufer vervielfältig wird) und nicht zuletzt kann es auch an der Qualität der Scanners liegen. Eine pauschale Lösung für dieses Problem gibt es leider nicht…

  6. Joe sagt:

    Hallo Mirja,

    vielen Dank für die vielen guten Tipps.
    (Man lernt immer noch wieder etwas dazu.)
    Leider ist die Seite fotopedia.com nicht mehr erreichbar.

    Schade.

    Liebe Grüsse & weiter so!
    Joe

  7. FM* - Das Fotobuch Magazin sagt:

    Hallo Joe,

    den Hinweis auf fotopedia haben wir entfernt – Danke für den Tipp!!!

  8. Miriam sagt:

    Mit welcher Auflösung muss man die Fotos den am besten einscannen, wenn man die Bilder für ein Fotobuch benutzen möchte?

  9. FM* - Das Fotobuch Magazin sagt:

    Hallo Miriam,

    Fotobücher werden mit 300dpi gedruckt, deshalb sollten die Fotos, die du für ein Fotobuch scannen möchtest, auch mindestens 300dpi aufweisen. In Kapitel 2 Punkt 1 dieser Reihe findest du einen detailierten Artikel über die Auflösung und wie sich dpi errechnet.

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