Fotoleinwand Test


 

Die Fotoleinwände im Test

Im Test sind großformatige Fotoleinwände

Rolf JansenSven Betting

 
 
 
 

Von unseren Chefredakteuren Rolf Jansen und Sven Betting

Fotoleinwand im Test: Beispiel von SnapfishFM* – Das Fotobuch Magazin testet aktuell erstmals auch Fotoleinwände. Unser Test wird transparent sein: Die Testauswertungen werden in Echtzeit auf dieser Seite erstellt und die Testtabelle nach und nach mit den Bewertungen der einzelnen Anbieter gefüllt.

60% der Endnote werden durch die Druckqualität und Verarbeitung ermittelt. 40% machen weiche Faktoren wie Service (Qualität des Supports), Dauer von Bestellung bis zum Erhalt des Produkts, die Erstellung oder auch Hotline Kosten aus.

Das Gesamtergebnis des Tests sowie die Einzelnoten in den jeweiligen Kategorien können den folgenden Tabellen entnommen werden.


 

Testergebnisse: Listung nach Wertung

 


Snapfish
 

  • Snapfish
     

     


     

    Testtabelle: Fotoleinwände

    Die Einzelwertungen zu unserem Fotoleinwand Test können der folgenden Tabelle entnommen werden und werden in Echtzeit nach dem Stand des Testlaufs aktualisiert. Erst wenn drei Fotoleinwände vorliegen, werden erste Noten im direkten Vergleich gebildet. Aus den Einzelbewertungen werden im Verhältnis zu den Leistungen der Anbieter die Gesamtnoten gebildet und schlussendlich der gesamte Testbericht erstellt.

    Getestet werden aktuell großformatige Foto-Leinwände.

     

    • Hinweis: Der Test läuft aktuell auf Hochtouren und die Tabelle wird täglich aktualisiert. Bis zur Fertigstellung aller einzelnen, ausführlichen Testberichte und der Bewertungen werden sicherlich noch einige Wochen vergehen.

     

    Anbieter im Test Drucknote Verarbeitung Erstellung Preis* Versand(-kosten)

    Wertung

    40% 20% 20% 10% 10%

    Snapfish

    n.v. n.v. n.v. n.v. n.v.

* Bestellt wird – wenn möglich – jeweils die exakt gleiche Konfiguration für einen aussagefähigen Preisvergleich. Die Bewertung der Preise wird im Verhältnis zur Qualität vorgenommen.


 

Leinwandkonfigurationen im Test

 

  • Snapfish: Fotoleinwand 80x60cm Querformat für 94,99 € zzgl. 4,99 € Versandkosten

     


     

    Die Testkriterien im Detail

     

    Druckqualität

    Bei dem Wertungspunkt Druckqualität (40% der Gesamtnote) wird besonderes Augenmerk auf die Qualität des Fotodrucks, störende Rasterartefakte, Kontrast, Kantenzeichnung sowie die Farbtreue zum eingelieferten Original gelegt.

     

    Verarbeitung

    Bei dem Wertungspunkt Verarbeitung (20% der Gesamtnote) steht die Qualität der Bindung im Fokus aber auch das Papier, das für den Kalender verwendet wird. Die Standardbindung für einen Fotokalender ist die Wire-O-Bindung (Spiralbindung).

    Bei der Bindung wird im Test besonders darauf geachtet, dass die einzelnen Ringe die Kalenderseiten sauber binden und nicht bereits verbogen sind und auf einzelne Kalenderseiten drücken.

     

    Erstellung

    Bei dem Wertungspunkt Erstellung (20% der Gesamtnote) steht die Erstellung der Fotoleinwand auf dem Prüfstand: Wie benutzerfreundlich ist die Leinwanderstellung, welche Gestaltungsoptionen werden geboten, welche Möglichkeiten zur Fotobearbeitung gibt es u.a.

     

    Preis und Versand

    Unter den Punkt Preis sowie dem Punkt Versand / Lieferung (20% der Gesamtnote) wird der Preis im Verhältnis zur Qualität bewertet. Ein guter Preis alleine reicht nicht für eine gute Bewertung. Der günstigste Anbieter kann in diesem Wertungsbereich durchaus ein mangelhaft erhalten, wenn die Qualität nicht gut ist. Keinem Kunden nützt eine günstige Fotoleinwand, wenn die Qualität der Fotos darin mangelhaft ist. Der günstigste Anbieter beim Versand setzt mit der Bestnote den Benchmark. Jeder Euro mehr führt zu einer Verschlechterung um eine Note. Ein Versand von über 5 € für einen Fotokalender wird wegen Unverhältnismäßigkeit mit mangelhaft bewertet. Die Lieferdauer wird ebenfalkls bewertet und zwar genau die Dauer von der Bestellung bis zum Erhalt der Leinwand in Werktagen – der Samstag zählt dabei zu den Werktagen. Der schnellste Anbieter setzt mit der Bestnote den Benchmark. Jeweils zwei weitere Werktage führen zu je eine Note schlechter in der Bewertung. Beispiel: Liefert Anbieter A innerhalb von 4 Werktagen so werden Anbieter, die innerhalb von 6 Tagen liefern ebenfalls mit den Bestnote bewertet. Braucht Anbieter B jedoch 7 Werktage würde bereits die Note gut vergeben. Bestellt werden die Fotokalender jeweils Morgens, um gleiche Voraussetzungen für den Produktionsprozess zu gewährleisten.

     


    Die passende Größe und der geeignete Leinwandrand

    Fotos auf Fotopapier zu belichten oder zu drucken, ist bereits ein nettes Unterfangen. Allerdings haben die klassischen Fotoabzüge auf Papier auch einen Nachteil. Sollen sie als Wandschmuck dienen, müssen sie in der Regel erst noch gerahmt werden – vorausgesetzt, man legt Wert auf einen höherwertigen Look. Letzterer lässt sich aber auch auf einem ganz anderen Weg erzeugen – zum Beispiel, indem man sich für ein Foto auf Leinwand entscheidet. So weit, so interessant. Natürlich sind hiermit aber noch nicht alle Einzelheiten zum Thema Foto auf Leinwand beleuchtet. Zwei ganz zentrale Fragen zur Fotoleinwand könnten etwa lauten: Welche Größe kann und sollte dieses Fotoprodukt aufweisen und was ist in Sachen Gestaltung beim Leinwandrand zu beachten? Auf diese beiden Aspekte werfen wir nun einen Blick.

     

    Oftmals ist ein großer Spielraum in Sachen Abmessungen gegeben

    Welche Formate für ein Foto auf Leinwand ein Anbieter von Fotoprodukten im Sortiment hat, kann durchaus variieren. In der Regel sollte der Spielraum allerdings relativ groß sein, sodass die Wahl in Sachen Leinwandgröße manchmal sogar zu einer kleinen Qual wird. Wer sich überlegt daran machen möchte, ein Foto auf Leinwand zu gestalten, könnte wie folgt vorgehen, um die passende Leinwandgröße ausfindig zu machen.

    In einem ersten Schritt sollte bedacht werden, an welchem Ort das Foto auf Leinwand später aufgehängt werden soll. Meist wirkt ein Foto auf Leinwand besonders dann gut, wenn um es herum noch ausreichend Platz bleibt, es aber dennoch ein Eyecatcher ist. Verlieren sollte sich das Kunstwerk auf einer großen Wand nämlich auch nicht. Um sich ein genaueres Bild von den angebotenen Formaten zu machen, kann es durchaus sinnvoll sein, den Zollstock aus dem Keller zu holen. Vielleicht schneidet man sogar ein Pappstück in der jeweiligen Größe zurecht und hält dieses zu Testzwecken an die zu verzierende Wand.

    Schließlich kann es durchaus schwierig sein, sich alleine durch bloße Zahlenangaben eine konkrete Vorstellung zu machen.
    Ist geklärt, wie viel Platz die ausgewählte Wand bietet, ohne dass das Foto auf Leinwand zu dominant oder zu mickrig wirkt, kann es an den zweiten Schritt gehen. Nun geht es um die Frage, ob die ausgewählte Leinwandgröße beim präferierten Anbieter bezahlbar ist. Mitunter werben Anbieter von Fotoprodukten mit einem Preis für ihre Leinwände, vor dem
    allerdings das kleine, aber bedeutende Wörtchen „ab“ steht. Soll heißen: Ein solcher Preis bezieht sich auf die günstige und somit oftmals auch auf die kleinste angebotene Fotoleinwand.

    Ein preisvergleich lohnt sich bei Fotoleinwänden

    In der Regel werden auch diese Fotoprodukte mit steigender Größe immer teurer. Ist das Wunschformat tatsächlich ein wenig zu kostspielig, gibt es zwei Möglichkeiten, dank derer nicht zwingend auf einen neuen Wandschmuck verzichtet werden muss. Entweder der Fotoliebhaber investiert Zeit in einen Preisvergleich, um möglicherweise ein günstigeres Angebot zu identifizieren. Oder aber er greift auf andere Fotoprodukte zurück, die oftmals grundsätzlich günstiger als ein Foto auf Leinwand sind. Hierbei könnte es sich zum Beispiel um klassische Poster handeln.

    Ist das Wunschformat gefunden und ist der Preis akzeptabel, gibt es eigentlich nur noch einen wesentlichen Stolperstein, an dem das Gestalten der Fotoleinwand in der Wunschgröße scheitern könnte. Hier kommt die Auflösung des Fotos ins Spiel, das auf dem Wandschmuck später erscheinen soll. Genügt diese wirklich, um das Foto ansprechend auf die Leinwand zu zaubern? Hier helfen oftmals die Gestaltungsprogramme der Fotoleinwandanbieter weiter, indem sie den Anwender warnen, wenn es zu pixelig werden könnte. Anwender sollten dementsprechend prüfen, ob eine solche Warnfunktion vorhanden ist und ob diese anschlägt. Natürlich kann man aber auch vorbeugen, um zu verhindern, dass der Wunsch nach einem Foto auf Leinwand in der Wunschgröße auf den letzten Metern scheitert. Zu diesem Zweck gilt es, bereits beim Fotografieren zu geringe Auflösungen zu vermeiden.

     

    Das passiert mit dem Leinwandrand

    Wer ein Foto auf Leinwand gestalten möchte, hat zumeist sehr viel weniger Arbeit vor sich, als beim Vorhaben, ein Fotobuch zu entwerfen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es keine Feinheiten zu beachten gibt. Ganz wichtig ist es bei einem Foto auf Leinwand, unter anderem zu entscheiden, wie der Leinwandrand gestaltet werden soll. Dieser Rand entsteht, da das Leinwandgewebe auf einen Keilrahmen aufgezogen wird und dieser naturgemäß eine gewisse Dicke aufweisen muss, um Stabilität zu erzeugen.

    Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie mit dem Leinwandrand verfahren werden kann. Manchmal ist auf diesem eine Fortsetzung des Fotomotives zu sehen, sodass der Bildausschnitt auf der Leinwandvorderseite beschnitten wird. In diesem Fall muss bei der Gestaltung beachtet werden, dass keine wichtigen Fotobestandteile am Rand der Aufnahme platziert sind. Manchmal bieten Fotodienstleister aber auch die eine oder andere Option an, die verhindern soll, dass (größere) wichtige Bestandteile des Fotos nur auf dem umgeschlagenen Rand zu sehen sind.

    In diesem Fall wird der Rand dann entweder auch mit Fotobestandteilen bedruckt (allerdings, indem Bildbestandteile zum Beispiel gespiegelt oder gestreckt werden) oder aber lediglich in einer dezenten Farbe dargestellt. Auf diese Weise sollte es sich in der Regel verhindern lassen, dass das Foto auf Leinwand zu sehr auf der Vorderseite beschnitten wird. Nicht immer müssen diese Optionen aber wirklich notwendig sein – hier kommt es immer auch auf das Ausgangsfoto an.

     
     

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