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Ratgeber: So lassen sich bewegende Objekte richtig fotografieren

Wer kennt es nicht? Ob Kinder, Tiere oder Fahrzeuge – sobald sich ein Objekt bewegt, wird das Fotografieren schwer. Wer hat nicht all diese Fotos auf dem Smartphone oder der Kamera, auf denen nur noch ein Teil eines Objekts zu sehen ist? Dabei gibt es Möglichkeiten, Bilder in Bewegung wirklich gut zu fotografieren, wie dieser Artikel zeigt.

Typische Probleme

 

Eines der größten Probleme wurde schon angesprochen: die Bewegung an sich. Drückt der Finger auf den Auslöser, so ist das Objekt schon längst aus der Position verschwunden. Die Schwierigkeit steigt mit der Nähe des Objekts.

Grundsätzlich ist es einfacher, von der Stadiontribüne die Spieler auf dem Rasen zu fotografieren, als unten an der Seitenlinie zu stehen und dort ein Dribblingfoto zu schießen. Es gibt aber noch weitere Probleme:

 

  • Verzerrungen – Unschärfe und Verzerrungen sind ebenfalls wohlbekannt. Typischerweise zoomen sich die Linsen auf einen festen Gegenstand ein, bewegt sich dieser, geht die Schärfe verloren und das Objekt wirkt verzerrt.
  • Kontrast – auch der Kontrast geht gerne verloren, wenn sich ein Objekt bewegt. Das liegt wieder an der Einstellung der Linse und die Irritation, die durch die Bewegung geschieht.

 

Eines der größten Probleme ist natürlich, dass der Bildausschnitt einfach nicht mehr passt. Wer einmal eine springende Katze oder gar einen Blitz fotografieren wollte, der kennt diese Problematik.

Bewegte Objekte fotografieren am Beispiel Blitze und Gewitter

Foto: Abbildung 1: Auf den ersten Blick erscheint es schwierig, Bilder mit bewegten Inhalten aufzunehmen – doch es gibt durchaus Kniffe. Bildquelle: @ Lee Junda / Unsplash.com

Beispiele für sich bewegende Objekte

 

Letztendlich zählt alles zu bewegenden Objekten, was vor der Kamera im Mittelpunkt stehen soll und was sich bewegt. Einige Beispiele:

  • Tiere – im Zoo, unter Wasser, die Vögel, die Haustiere – Tiere sind unglaublich schwierig zu fotografieren, da sie nur selten wirklich still sind. Zumal können sie nicht instruiert werden, stillzuhalten. Bei vielen Tierfotografien ist die Bewegung zudem gewollt, denn es wirkt weitaus imposanter, wenn der Löwe im Zoo in Aktion ist, als wenn er zusammengerollt wie eine Hauskatze schläft.
  • Kinder – Eltern möchten gerne jeden Entwicklungsschritt der Kleinen auf Film festhalten. Nur wie fotografiert man ein Kind, das gerade die ersten Schritte macht? Immerhin soll auf dem Foto später erkenntlich sein, dass das hier die ersten Schritte waren. Auch spielende und tobende Kinder können nur in der Bewegung abgelichtet werden – Stillstand würde das Spielen und Toben ruinieren.
  • Screenshots von Spielen oder Spielautomaten – Spiele werden heute gerne abfotografiert. Das Problem ist wieder die Bewegung im Spiel, denn es soll kein Schnappschuss vom Spiellogo werden, sondern der Slot im Online-Casino in Aktion. Zugegeben, diese Problematik trifft nur auf Spiele zu, die auf dem Smartphone genutzt werden. Am PC lassen sich mit den richtigen Kniffen und Programmen direkt Fotos vom Bildschirm machen, wenn dieser Bewegungen zeigt. Wer auf dieser Seite ganz nach unten scrollt, findet einige spannende Aufnahmen von Slots und Gewinnen.
  • Natur – die Naturfotografie ist sehr beliebt. Wer nun nicht nur die Umgebung ablichten möchte, sondern Stimmung mit einfangen will, der sieht sich Bewegungen gegenüber: die Wellen des Meeres, die Ähren auf dem Feld, die sich im Wind wiegen. Regen, Hagel, Sturm und ganz klar Gewitter sind oft unglaublich schwer, korrekt auf dem Foto zu bannen.

Grundsätzlich ist die Welt stets in Bewegung, weshalb es unzählige Beispiele für die Fotografie von bewegten Objekten gibt. Jetzt fehlt nur die Hilfe, mit der das Foto doch gelingt.

Wie lassen sich entsprechende Fotos besser machen?

 

Vorab: Diese Tipps beziehen sich nicht auf Profikameras und Profiequipment. Die meisten Schnappschüsse und Alltagsfotos werden heute mit dem Smartphone oder einer guten Digitalkamera gemacht. Das ist gut, denn diese Geräte bieten Einstellungen:

  • Modus – je nach Smartphone oder Kamera kann der Modus ›Sport‹ ausgewählt werden. Bei einigen Geräten heißt er abweichend, doch dient er der Fotografie von sich bewegenden Objekten. Die Verschlusszeit der Kamera wird in dem Modus verringert. Bei anderen Geräten kann die Verschlusszeit manuell geändert werden.
  • Stativ – nach Möglichkeit sollte ein Stativ genutzt werden. Es ist schon schwierig genug, ein sich bewegendes Objekt zu fotografieren, zittern die Hände aber zusätzlich, wird es fast unmöglich.
  • Herauszoomen – umso näher das Motiv ist, desto schwieriger wird die Fotografie. Beim Herauszoomen stört auch das Wackeln der Hände weniger.
  • Position – es fällt der Kamera immer leichter, sich auf ein Motiv scharf zu stellen, wenn das Objekt auf die Kamera zukommt. Der Löwe im Zoo ist somit besser zu fotografieren, wenn er gerade oder schräg auf den Fotografierenden zukommt.
  • Serienbilder – die Serienbildfunktion ist bei schnellen Objekten ungemein hilfreich. Natürlich ist es ein Trick und lehrt nicht, gute Fotos zu machen, doch hält sie den besonderen Moment fest. Bei der Serienbildfunktion werden viele Bilder in kürzester Zeit hintereinander geschossen, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Aufnahmen gut ist, höher ist.
  • Apps – wer mit dem Smartphone fotografiert, der sollte sich mit den speziellen Apps zum Fotografieren von Blitzen auseinandersetzen. Sie heben die Serienbildfunktion auf ein neues Level und schießen innerhalb einer Sekunde zig Fotos. Das geht so schnell, dass selbst Blitze von ihrer Entstehung bis zur Entladung auf mehrere Bilder aufgenommen werden. Mit diesen Apps lassen sich natürlich noch ganz andere Fotos machen. Ein Slotspiel im Online-Casino lässt sich damit ebenso mühelos fotografieren, wie der Salto der Tochter auf dem Trampolin.

Generell ist zu empfehlen, sich mit den Einstellungen und Modi der Kamera oder des Smartphones auseinanderzusetzen. Die Geräte sind heute so aufgebaut, dass auch ungeübte Fotografen gute Fotos schießen können. Wer natürlich eine Profikamera hat, dem stehen noch ganz anderen Optionen offen – allerdings dürften diese Kameras selten ungeplant mit dabei sein.

Fazit – auf Kniffe zurückgreifen

 

Eigentlich ist es verwunderlich. So schwierig wie es ist, das eigene Haustier in der perfekten Position zu fotografieren, so schwer ist es auch, es in Bewegung abzulichten. Mit einigen Kniffen und Tricks kann es aber doch gelingen. Gerade die Serienbildfunktion ist sehr hilfreich, denn sie nimmt dem Fotografen viel Mühe ab. Blitz-Apps verbessern die Serienbildfunktion zusätzlich. Aber auch die eigene Position sollte gut gewählt sein. Einen Rennwagen seitlich im Sprint zu fotografieren, ist fast nicht möglich. Denselben Wagen jedoch aufzunehmen, wie er um die Ecke der Strecke auf die Gerade kommt, gelingt auch dem Laien.

Mit etwas Übung gelingen tolle Bewegtbilder - Beispiel: Löwe!

Foto: Abbildung 2: Mit etwas Übung gelingen tolle Bewegtbilder.

Bildquelle: @ Francesco de Tommaso / Unsplash.com

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