Im Test 2025: Das Pixum Fotobuch. Erfahrungen und Ergebnisse

Fotobuch Test 2025 Siegel gut Anbieterlogo Pixum
So haben wir bewertet
Fotoqualität
Verarbeitung
Preis/Leistung

Das haben wir getestet
Produkt: Fotobuch A4 Hardcover (21×28 cm)
Art: matter Einband
Druckverfahren: Digitaldruck
Bindung: Klebebindung
Seitenanzahl: 62 Seiten
Papier: Premiumpapier edelmatt
Preis:  113,85 €
Versandkosten: 4,99€

Das Pixum Fotobuch: Erfahrungen und Testergebnis

Wir haben das Pixum Fotobuch im großen Format mit den Maßen 21x28cm mit Hardcover und Klebebindung getestet. Beim Fotopapier fiel unsere Entscheidung auf das Premiumpapier edelmatt. Zusätzlich bei unserer Bestellung dabei war eine Geschenkbox für 18 €, in der das Buch verschenkt und sicher verstaut werden kann.

Der erste Eindruck des Produkts, nachdem wir es innerhalb von vier Werktagen erhalten haben, war sehr gut. Die Kosten für die Lieferung betrugen 4,99 €. Das Paket kam unbeschädigt in einer Karton-Versandverpackung und die Geschenkbox macht einen sehr guten Eindruck. Auch ist diese mit einer praktischen Schlaufe ausgestattet, die das Herausnehmen des Fotobuches aus der Box erleichtert. Durch ihr schlichtes Design trifft sie wohl fast jeden Geschmack und verleiht einem verschenkten Fotobuch definitiv noch das gewisse Etwas.

Unser Testfotobuch von Pixum umfasst 62 Seiten, die preislich bei 113,85 € liegen. Dem Fotobuch können jeweils vier weitere Seiten für 6,10 € hinzugefügt werden, wobei die maximale Seitenanzahl bei 130 Seiten liegt.

Pixum Fotobuch: Erfahrungen mit der Qualität

Der positive Eindruck setzt sich beim Öffnen des Buches fort. Die Seiten sind griffig und stabil, was dem Buch eine extrem hochwertige Haptik verleiht und es gleichzeitig sehr robust machen. Sowohl häufiges Durchblättern als auch den einen oder anderen Stoß übersteht das Fotobuch problemlos – die Seiten knicken oder reißen nicht schnell und der Umschlag des Buches bleibt stabil, was das Fotobuch unter anderem auch für Familien und Kinderhände geeignet macht.

Die Klebebindung ist hochwertig: Das Buch kann flach auf den Tisch gelegt werden, ohne dass sich die Seite in der Mitte wölben. Die Bindung ist hierbei sehr ordentlich, es sind keinerlei Kleberreste zu finden. Die Seiten sind passgenau eingebunden und liegen deckungsgleich auf. Ebenfalls lassen sich keine sogenannten Blitzer finden, also Fehler, die als weiße Streifen auf den Bildern in Folge der Erstellung und des Beschneidens der Seiten entstehen können.

Lediglich ein Verarbeitungsfehler lässt sich auf einer vollseitig bedruckten Seite finden: Hier scheint die Bindung nicht optimal funktioniert zu haben, sodass die Seite durch die fehlerhafte Bindung einen unschönen weißen Riss aufweist. Dies trübt den sonst guten Eindruck der Verarbeitung leider etwas, zumal der Fehler auf einer Seite mit einem Bild mit dunklem Inhalt aufgetreten ist und dadurch umso auffälliger ist.

Das Cover des Fotobuches wirkt hochwertig und ansprechend. Wir haben uns für die Veredelung des Schriftzuges auf dem Cover für weitere 6 € entschieden. Die goldene Prägung auf dem Cover macht ordentlich was her. Hierbei sei ein kleiner Wermutstropfen erwähnt: Im Editor wirkte die Farbe des Umschlags grünlicher und könnte als ein Salbeigrün mit Blaustich beschrieben werden. Auf dem erhaltenen Fotobuch erstrahlt der Umschlag in einem schönen Himmelblau ohne einen deutlichen Grünstich.

Unser Cover haben wir unter anderem mit der verfügbaren Clipart verziert. Leider wurde dabei im Produktionsprozess eine der eingefügten Cliparts geändert: Während wir bei der Gestaltung eine Textfläche mit heller Schrift auf einen weißen Streifen eingefügt haben, wurde die Clipart im gedruckten Exemplar in einen schwarzen Streifen umgewandelt. Bereits die Druckdatei weist die Veränderung auf, was darauf schließen lässt, dass die Korrektur automatisch vorgenommen wurde, wahrscheinlich, weil der Kontrast von Clipart und Schriftzug nicht hoch genug war. Hierbei kann bemängelt werden, dass diese Änderung nicht durch einen Hinweis angezeigt wurde – so hätte vor dem Bestellen eine Anpassung nach den eigenen Vorstellungen vorgenommen werden können. Es ist etwas schade, dass die tatsächlich gedruckte Covergestaltung somit also nicht gänzlich unserer Vorstellung entspricht.

Der Umschlag ist matt, weitere Optionen zur Gestaltung des Umschlags gibt es in der Produktkonfiguration nicht. Die Option, den Umschlag glänzend zu gestalten, wäre eine schöne Ergänzung gewesen. Insgesamt ist der Umschlag hochwertig verarbeitet und wirkt sehr robust.

Positiv hervorzuheben ist, dass auch der Buchrücken des Fotobuches mit einem Textfeld versehen und beschriftet werden kann. So ist im Bücherregal schnell das richtige Fotobuch zum in Erinnerungen schwelgen gefunden.

Insgesamt war der erste Eindruck also ein guter, wobei besonders die goldene Veredelung und die Qualität der Verarbeitung des Fotobuches von Pixum überzeugt haben. Auch ist hervorzuheben, dass die nachträgliche Änderung der Clipart auf dem Cover nicht per se schlecht ist – im Gegenteil, so wurde sichergestellt, dass der Text auch wirklich lesbar ist. Nur ein Hinweis, dass der ursprüngliche Fotobuch-Entwurf angepasst wurde, wäre hierbei wünschenswert gewesen.

Pixum Fotobuch: Erfahrungen mit der Fotoqualität

Und wie sieht es mit der Bildqualität insgesamt aus? Positiv ist hervorzuheben, dass es beim Check-out die Möglichkeit gibt, eine automatische Bildkorrektur auszuwählen. Dies bietet sich vor allem für unerfahrene Benutzer an und sichert die Qualität des Fotobuches. Viele der verwendeten Bilder scheinen im Verlauf der Bildkorrektur aufgehellt worden zu sein, was positiv heraussticht.

Auffällig ist, dass es deutliche Unterschiede zwischen dem Bild auf dem Cover und demselben Bild im Innenteil des Buches gibt. Die Farben des Bildes erscheinen auf dem Cover weniger intensiv als im Original, während es im Buch eine stärkere Farbsättigung aufweist, die näher am Original liegt. Dies zeigt sich besonders deutlich am Gebäude im Hintergrund, das leuchtender und deutlich gelber wirkt als auf dem Coverbild. Bei einigen Bildern wirken die Farben allerdings etwas blass oder gar ausgewaschen.

Auf einigen Bildern wirken außerdem die Umrisse von Gebäuden oder Personen etwas unscharf. Sogenanntes Bildrauschen, also Störpixel, die besonders bei Bildern auftauchen, die bei Dämmerung oder Nacht aufgenommen wurden, sind bei einigen wenigen Bildern zu erkennen. Dies ist allerdings auf die Qualität der Originalbilder, die mit einer Handykamera aufgenommen wurden, zurückzuführen und sollte bei der Erstellung der eigenen Fotobücher bedacht werden. Besonders wenn diese in größeren Formaten abgedruckt werden, kann es zu den beschriebenen Unschärfen kommen. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass bei der Erstellung des Buches eine Meldung erscheint, wenn ein hochgeladenes Bild eine zu niedrige Bildauflösung aufweist, sodass es zu erheblichen Qualitätsverlust beim Druck käme. Dies ist positiv hervorzuheben und im Sinne der Benutzer, damit es zu keinen Enttäuschungen beim Erhalt des Buches kommt. Die Clipart sowie die eingefügte Schrift sind scharf gedruckt.

Pixum Fotobuch: Erfahrungen mit der Software und dem Erstellprozess

Insgesamt gibt es drei Optionen für die Erstellung des Buches: Das Fotobuch lässt sich sowohl über die Pixum-Fotowelt-Software und eine App, die kostenfrei heruntergeladen werden können, sowie in einem kostenfreien Browser-Editor erstellen. Die App und die Pixum-Fotowelt-Software bieten mehr Designoptionen und -funktionen als der Browser-Editor. Für die bessere Vergleichbarkeit mit anderen Anbietern haben wir uns für den Browser-Editor entschieden.

Insgesamt war die Erstellung des Buches sehr angenehm, trotz der vielen Option (Formate, Papier und Bindungen) entstand für uns nicht der Eindruck, von diesen erschlagen zu werden. Hilfreich war dabei auch die Homepage, die nicht nur viele Erklär- und Hilfsseiten anbietet, sondern auch einen umfassenden Einblick in die zahlreichen Optionen ermöglicht.

Bilderupload und Bilderanordnung

Nachdem das gewünschte Format, die Bindung und das Fotopapier ausgewählt sind, können die Bilder, die im Fotobuch verwendet werden sollen, hochgeladen werden. Das Hochladen ist sowohl vom Computer als auch per QR-Code vom Handy oder per Drag&Drop in der Galerie machbar. Anschließend besteht die Möglichkeit, bis zu 27 Bilder auszuwählen, die dann durch das Programm automatisch in das Fotobuch angeordnet werden – dies ist natürlich kein Muss, kann aber hilfreich für den Anfang sein. Nachträglich können auch weitere Fotoflächen eingefügt, die Größe der einzelnen Fotoflächen angepasst oder weitere Seiten in das Fotobuch von Pixum eingefügt werden.

Gestaltung des Covers

Für das Layout des Covers und den Umschlag gibt es vorgefertigte Optionen, die eine kleine Auswahl an ansprechenden Designoptionen bietet. Zumindest in der Browser-Version des Editors ist die Auswahl an Coverdesigns begrenzt auf zwölf Vorlagen. Auch lässt sich die Farbe des Umschlags individuell anpassen oder eine Hintergrundvorlage einfügen.

Auf der Rückseite des Buches ist mittig unten ein kleiner Barcode eingefügt. Ebenso befinden sich auf der letzten Seite des Buches im Innenteil unten sowohl das Herstellerlogo, als auch ein FSC-Zertifikat sowie ein Barcode. Die Option, die Logos und Barcodes zu entfernen, gibt es leider nicht. Dies ist etwas schade, da die Logos besonders im Innenteil relativ groß sind.

Cliparts und Bearbeitung der Innenseiten

Sowohl für die Innenseiten als auch für das Cover gibt es eine breite Auswahl an Cliparts, die in 19 Kategorien von Familie bis zu Jahreszeiten und besonderen Anlässen sortiert sind, um das Buch zu verzieren. Der Stil der Cliparts ist größtenteils verspielt, jedoch lassen sich auch andere Stilrichtungen für die Verzierung des Fotobuches finden.

Auch kann die Farbe der Seiten individuell eingestellt werden. Hierfür stehen 92 Farben zur Auswahl, die entweder für das gesamte Buch oder für Einzelseiten ausgewählt werden können. Außerdem stehen für die Gestaltung des Hintergrundes viele Designs zur Verfügung, die in Kategorien geordnet sind. Die Auswahl reicht von Wasserfarben über verschiedene Texturen, wie beispielsweise einer Holzoptik, bis hin zu verschiedenen Mustern. Einzelne Fotos lassen sich hierbei leider nicht als Seitenhintergrund festlegen, was ein schönes Feature wäre. Insgesamt wäre eine größere Auswahl an Hintergründen toll, doch auch so stellt die Hintergrundsammlung ein schönes Angebot dar.

Die Bearbeitung der Innenseiten erwies sich als sehr angenehm und wenig kompliziert. Das automatisch generierte Fotobuch lässt eine nachträgliche Bearbeitung der Seiten zu, ebenso können die Seiten aber auch von Beginn an individuell mit Fotos manuell befüllt werden.

Layoutoptionen und Seitengestaltung

Außerdem bietet der Browser-Editor die Möglichkeit, vorgefertigte Anordnungen mit einzelnen Bildflächen auszuwählen, die sich nachträglich noch anpassen lassen. Die Layoutoptionen reichen hierbei von einer Fotofläche bis zu sechs Fotoflächen auf einer Seite. Layoutoptionen, die über eine Doppelseite reichen, gibt es nicht. Außerdem können Bilder nicht über eine gesamte Doppelseite eingesetzt werden, was die Optionen zum Gestalten der Innenansicht des Fotobuches etwas reduziert.

Sehr angenehm bei der Bearbeitung des Fotobuches ist es, dass einzelne Doppelseiten per Drag&Drop im Buch verschoben werden können, falls einem die bisherige Anordnung nicht gefällt. Mit einem Klick können ganz unkompliziert vier weitere Seiten hinzugefügt werden, was die Bearbeitung des Buches vereinfacht.

Bearbeitungsmöglichkeiten für Fotos

Durch die Möglichkeit, die Fotos in vorgefertigte Anordnungen einzufügen, sind alle Bilder im gleichen Abstand zueinander angeordnet. So entsteht ein sauberes und ansprechendes Gesamtbild der einzelnen Seiten. Doch auch die vorgefertigten Bildflächen, in die wir die Fotos eingefügt haben, konnten wir noch nachträglich verändern: die Flächen lassen sich vergrößern und verkleinern sowie um 360 Grad drehen. Einzelne Bildflächen lassen sich ebenso wie Textflächen übereinander schieben. Auch kann eingestellt werden, welche Ebene im Vordergrund stehen soll.

Rote Hilfslinien beim Verschieben der Bilder zeigen an, wenn die Fotofläche senkrecht und waagerecht im gleichen Abstand zu den Seitenrändern positioniert sind. Dies ist sehr hilfreich bei der Erstellung der einzelnen Seiten und lässt gleichzeitig viele Optionen zur individuellen Gestaltung zu. Die Fotos selbst können individuell noch etwas bearbeitet werden: so lassen sich Kontrast, Bildschärfe und Helligkeit verändern. Weitere Optionen zur Bearbeitung der einzelnen Bilder gibt es nicht. Somit können weder Filter über die einzelnen Bilder gelegt, noch Rahmen oder Schatten eingefügt werden.

Pro und Kontra zum Pixum Fotobuch

Das fanden wir gut:
  • Hochwertige Haptik und robuste Verarbeitung des Fotobuches
  • Geschenkbox mit praktischer Schlaufe, schlichtem Design und guter Qualität
  • Keine Blitzer oder Klebereste erkennbar, passgenaue Einbindung der Seiten
  • Goldene Prägung auf dem Cover wertet das Erscheinungsbild auf
  • Möglichkeit zur automatischen Bildoptimierung beim Check-out
  • Benutzerfreundliche und übersichtliche Software, auch für Anfänger geeignet
  • Möglichkeit zur Textbeschriftung des Buchrücken
Das könnte besser sein:
  • Verarbeitungsfehler der Bindung beim Test-Fotobuch mit unschönem weißen Riss
  • Farbabweichung des Umschlags zwischen Editor und tatsächlichem Produkt
  • Automatische Änderung der Clipart ohne Hinweis
  • Begrenzte Designoptionen im Onlineeditor, z.B. keine doppelseitigen Fotoflächen
  • Farbunterschiede zwischen Coverbild und gleichem Bild im Innenteil
  • Blasse oder unscharfe Darstellung einiger Bilder
  • Große Barcodes und Logos im Innenteil ohne Entfernungsoption

Fazit zu unseren Erfahrungen mit dem Pixum Fotobuch

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fotobuch von Pixum insgesamt wertig erscheint, aber zwei fehlerhafte Stellen hinsichtlich der Verarbeitung aufweist. Zum einen der bereits erwähnte Verarbeitungsfehler der Bindung auf einer Doppelseite und zum anderen die Farbabweichung des Umschlags im Editor im Vergleich zum gedruckten Produkt.

Der Editor ist bedienerfreundlich und übersichtlich und deshalb auch besonders gut für Anfänger geeignet. Gleichzeitig sind die Designoptionen beim Onlineeditor von Pixum reduziert und im Vergleich mit anderen Anbietern fehlen einige Designoptionen, wie doppelseitig einsetzbare Fotoflächen, Filter oder Rahmen.

Auch die Auswahl an möglichen Designs für das Cover könnte größer sein – unser Tipp ist es also, sich im Zweifelsfall für den Download der Software oder die Nutzung der App zu entscheiden, um die im Online-Editor fehlenden Funktionen zu nutzen.

Die Qualität der gedruckten Bilder ist gut, besonders durch die automatische Nachbearbeitung sind die Bilder größtenteils in guter Qualität abgedruckt. Schade ist, dass das Bild auf dem Cover farblich anders scheint als das Bild im Inneren des Buches. Einige Bilder wirken ein wenig blasser als im Original. Im Großen und Ganzen vergeben wir gerne, vor allem unter Berücksichtigung der angenehmen und gut funktionierenden Erstellung des Fotobuches über den Browser, 4 Sterne.

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