Fotobuch für ein Baby anlegen: Diese Tipps helfen dabei

In der Theorie wünschen es sich viele Eltern – die Dokumentation des Werdegangs ihres Nachwuchses, im besten Fall von der Geburt bis hin zur Volljährigkeit oder gar darüber hinaus. In der Praxis krankt es jedoch häufig an der Organisation und der Zeit, denn ein Babyalbum zu erstellen, kann mitunter zeitaufwendig werden. Die folgenden Tipps helfen dabei, das Babyalbum trotz aller Widrigkeiten in die Tat umzusetzen.

Tipp 1: Baby-Fotoshootings richtig planen

Fast jedes Krankenhaus hat einen Vertragsfotografen, der auf der Babystation Fotos des neuen Weltenbürgers für eine ordentliche Stange Geld anbietet. Wer ordentlich sparen will und wenige Tage warten kann, bis das junge Familienglück in den eigenen vier Wänden angekommen ist, der kann selbst ein Baby-Fotoshooting mit den schönsten Accessoires veranstalten und sicherlich ebenso schöne, wenn nicht sogar schönere Ergebnisse erzielen, als mit den Deko-Möglichkeiten, die eine Babystation bieten kann.

Der Vorteil am Baby-Fotoshooting in den eigenen vier Wänden liegt auf der Hand: Der Protagonist kann sich alle Zeit der Welt lassen, bis das Motiv stimmt. Babys sind natürlich schnell müde und ein Fotoshooting im Krankenhaus muss nach ein paar Minuten abgewickelt sein. Stressfrei zuhause kann man dem Nachwuchs die eine oder andere Pause können und auf das perfekte Motiv warten. Die passenden Wohnaccessoires und Dekoration kann man beliebig variieren. Beispielsweise die Webseite Netzshopping.de bietet eine große Auswahl an Wohndeko und Accesoires, die sich auch perfekt für ein Fotoshooting in den eigenen vier Wänden eignen.

Natürlich ist es nicht leicht, die perfekten Fotos in wenigen Minuten zu machen. Sich Zeit zu lassen ist das Wichtigste bei Baby-Fotoshootings. Der klare Vorteil gegenüber einem Shooting mit einem Fotografen ist genau die Zeit. Beachten Sie zuallererst, dass es sich bei Ihrem Fotoobjekt nicht um ein professionelles Modell, sondern um ein Baby handelt. Sie können ihm nicht sagen, wie es sich halten oder wohin es schauen soll. Überfordern Sie also Ihr Baby bitte nicht! Natürliche Babyfotos sind sowieso die Schönsten. Es erleichtert Ihnen die Fotografie, wenn das Baby kurz vorher gefüttert wurde und demnach satt und schläfrig ist. Achten Sie daher darauf, dass der Raum nicht zu kühl ist, damit das Baby nicht friert.

Achten Sie vor allem, wenn Sie drinnen fotografieren, darauf, dass Sie über genügend Licht verfügen. Am besten ist natürlich Tageslicht, verschieben Sie das Shooting also lieber von einem wolkigen, bedeckten auf einen klaren, freundlichen Tag. Zudem wählen Sie einen hellen Raum und suchen Sie sich einen Platz an einem Fenster, um möglichst viel Tageslicht abzubekommen. So können Sie sich auch den Blitz sparen, der Ihr Baby auch nur erschrecken würde. Den Untergrund gestalten Sie weich und gemütlich, zum Beispiel mit Decken und Kissen.

Um abwechslungsreiche Fotos zu erhalten, wechseln Sie die Perspektive. Legen Sie sich zu dem Baby auf die Decke, um so auf seiner Höhe zu sein. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit Details Ihres Babys ganz genau einfangen zu können. Möchten Sie betonen, wie klein Ihr Baby ist, können Sie die Hand eines Erwachsenen als Kontrast mit ins Bild nehmen.

Um einen besonderen Effekt zu erzielen, probieren Sie sich an Ihrer Blende aus. Stellen Sie sie offen ein, wird der Hintergrund unscharf. Die Tiefenschärfe steht für den Teil auf dem Bild, der scharf wiedergegeben werden soll. So können Sie den Vordergrund mit dem Baby scharf und den Hintergrund unscharf stellen. Oder aber sie probieren es einmal anders herum?

Um die Fotos am Ende auch richtig zur Geltung zu bringen und auch andere daran teilhaben zu lassen, integrieren Sie sie doch in einen Fotokalender, wie Sie in beispielsweise bei druckstdu.de bestellen können.

Tipps für Accessoires und Fotos

  • Für den passenden Hintergrund eignen sich Decken wie auch Stoffbahnen und schöne Bettlaken. Auch kleine und leichte Teppiche erfüllen diesen Job.
  • Damit das Baby entspannt liegen kann und auch nicht einfach nur auf einer Decke liegt, empfiehlt sich ein Stillkissen als perfekte Unterlage. Zudem macht das Kissen das Foto spannender, als wenn der Nachwuchs einfach nur so auf einer Decke liegen würde.
  • Fotografen nutzen zur Reflexion von Licht professionelle Reflexoren. Ein einfacher Trick für das gute Licht zu Hause sind beispielsweise Styroporplatten im Hintergrund, die sanftes Licht zurückwerfen und so helfen, das gesamte Foto besser auszuleuchten, Styroporplatten gibt es für ein paar Euro im Baumarkt.
  • Accessoires und Dekoration: Kuscheltiere oder Blüten sind eine super Idee, das Fotoshooting aufzupeppen und für Leben auf den späteren Fotos zu sorgen. Für die gewisse Nestatmosphäre können auch Kunstfelle eine gute Idee sein oder aber süße Krabbeldecken.
  • Bei den Fotos versucht auf Blitzlicht zu verzichten und stattdessen die Styroporplatten so zu positionieren, dass sie ausreichend Licht reflektieren. Die Platten selbst sollen natürlich nicht mit auf das Foto. Versucht möglichst viele Perspektiven aufzunehmen: Beispielsweise die süßen Babyfüße im Vordergrund scharf, während der Hintergrund unscharf zu verschwimmen beginnt. Legt euch für eine andere Perspektive selbst auf den Bauch und fotografiert auf Augenhöhe und nicht stumpf von oben herab.

Tipp 2: Mehrere Bände planen

Im besten Fall werden Jahresbände konzipiert, die in etwa 12 Monate umfassen. Das hat den Vorteil, dass der Zeitraum überschaubar bleibt und die Eltern sich selbst einen festen Termin auferlegen, um sich mit der Auswahl der Bilder und der Gestaltung des Babyalbums zu beschäftigen.

Tipp: Denkbar ist es auch, ein Babyalbum immer von Anfang Dezember bis Ende November zeitlich zu terminieren. So kann das Babyalbum direkt zum Weihnachtsgeschenk für Großeltern, Tanten und Onkels werden.

Wer plant, mehrere Bände zu konzipieren, sollte dies bei der Umschlaggestaltung beachten. Idealerweise gibt es immer einige Elemente, die sich auf jedem Band wiederfinden – wie etwa der Name des Kindes und das Jahr, über das in diesem Band Bilder zu finden sind. Wer sich nur schwer für EIN Bild für den Titel entscheiden kann, kann bei einem Jahresbuch auch 12 kleine Bilder platzieren – je ein kleines Kopfbild pro Monat. Das zeigt die Entwicklung des Kindes von Monat zu Monat und zwar direkt auf dem Titelcover.

Tipp 3: Bilder kontinuierlich vorauswählen

Wer eine Woche bevor das Babyalbum gedruckt werden soll, beginnt, die Bilder zusammenzusammeln, der gerät schnell in Zeitnot. Um diese Zeitnot zu minimieren, gibt es ein paar praxisnahe Tipps, die – über das Jahr befolgt – für Entspannung sorgen können:

Monatlich den Fotospeicher im Handy auf den Computer zu überspielen, ist per se ein guter Tipp, damit nicht bei einem Smartphone-Crash die Bilder gefährdet werden. Im besten Fall werden die Bilder dann direkt chronologisch (nach Monat) oder thematisch (nach Ausflug, Anlass, …) gespeichert. Die Lebensdauer der unterschiedlichen Speichermedien ist übrigens höchst unterschiedlich. Die wohl sicherste Variante, um Bilddaten langfristig für die Nachwelt aufzuheben, ist die GlassMasterDisc, die laut Hersteller mehr als 1000 Jahre halten kann.

Auch das Anlegen einer Baby-E-Mail-Adresse kann eine gute Idee sein – mit Blick auf das Babyalbum oder mit Weitblick auf die Zeit, in der der Nachwuchs die E-Mail-Adresse selbst pflegen kann. Die Idee stammt von Babelli.de und funktioniert so: Das Baby bekommt eine eigene E-Mail-Adresse. Wöchentlich, monatlich oder immer dann, wenn ein besonders schöner Schnappschuss entstanden ist, wird das Bild oder Video direkt an die Mail-Adresse geschickt. Das kann zum einen dabei helfen, eine Vorauswahl für das Babyalbum zu treffen. Funktioniert es trotz aller Ambitionen nicht, das Babyalbum fertigzustellen, kann die E-Mail-Adresse samt Login etc. dann an den Nachwuchs übergeben werden, wenn dieser alt genug ist. Was er dort sehen wird, ist die Chronologie seines bisherigen Lebens. Auch ein schönes Andenken.

Tipp 4: Fotobuchanbieter mit viel Service wählen

Wer grafisch nicht bewandert ist, sich im Umgang mit Gestaltungen am PC schwer tut oder schlichtweg nicht die Zeit hat, ein komplettes Babybuch mit einem ansprechenden Layout zu versehen, der sollte einen Fotobuchanbieter mit viel Service auswählen. In vereinfachter Form hinterlegen diese die Funktionalitäten gängiger Fotobuch-Software und ermöglichen so selbst einem Grafik-Laien die Gestaltung eines Babyalbums. Als Faustregel gilt:

  • Wer viel und gerne am PC tätig ist, erzielt mit einem professionellen Grafikprogramm sicherlich die besseren Erfolge in puncto Layout.
  • Wer auf die Zeit achten muss oder nicht die Muße hat, sich in ein neues Computerprogramm einzufinden, der sollte auf einen Fotobuch-Anbieter setzen, der ein eigenes Grafik-Programm direkt mitliefert.
  • Sind beide Varianten undenkbar, sollte ein Fotobuchanbieter gewählt werden, der die Option bietet, den Rahmen festzulegen (Layout, Farbgebung, etc.) und anschließend die ausgewählten Bilddateien automatisch so drapiert, dass daraus ein schönes Fotobuch wird. Um die Individualität müssen sich Eltern dabei übrigens keine Sorgen machen, schließlich ist der Nachwuchs selbst der individuellste Part des Buches.

Tipp 5: Textliche Ergänzungen werten das Babyalbum sichtlich auf

Natürlich geht es bei einem Babyalbum darum, in Bilder zu zeigen, was in diesem ersten, zweiten, dritten oder gar vierten Lebensjahr passiert ist. Ein besonders i-Tüpfelchen sind darüber hinaus jedoch vor allem die kleinen Textpassagen, die einerseits beschreiben können, was auf den Bildern zu sehen ist, andererseits diese aber mit Hinweisen ergänzen können, die nicht im Bild festgehalten werden konnten.

Tipp: Eltern könnten beispielsweise auf einem Spickzettel an der Pinnwand oder im Smartphone mitnotieren, was der Nachwuchs zum ersten Mal gemacht hat. Die Redaktion von pcwelt.de hat eine Reihe von Apps getestet, die dazu nutzbar sind. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es spannend zu notieren, wann das Baby das erste Mal gelächelt hat, Mama oder Papa gesagt hat oder den ersten Gehversuch gewagt hat, den Mama und Papa einfach nur genossen haben – ohne direkt das Smartphone zu zücken. Für diese kleinen Informationen ist viel Platz im Babyalbum – und auch in all den Jahrbüchern, die folgen könnten.

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