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Aktualisiert: 7. Dez 2019 @ 3:40

Geschichte der Fotoentwicklung

 

Die ersten Bilder konnte Joseph Nicéphore Niepce entwickeln. Mit Hilfe der Kamera Obscura gelang es ihm bestimmte Bilder der Außenwelt auf Flächen zu projizieren. Diese Bilder konnte er auf Chlorsilberpapier abbilden. Die Schwierigkeit hierbei war, dass die Bilder nach Eintreffen von Licht verblassten. Das erste Bild, das nicht verblasste, entwickelte Nicéphore Niepce 1826. Auf diesem Bild erkennt man den Blick von seinem Arbeitszimmer. Jedoch hatte die Technik eine Belichtungszeit von bis zu acht Stunden. Infolgedessen konnten Menschen oder andere bewegliche Dinge nicht fotografiert werden.

Louis Jaques Mandé Daguerre hat von den Entwicklungen gehört und versuchte seither Nicéphore Niepce zu helfen, die Belichtungszeiten zu minimieren. Als er versuchte eine Fotoplatte zu belichten, brachte er diesen Vorgang aufgrund des Wetters ab und verstaute die Fotoplatte im Schrank. Nach einiger Zeit holte er die Fotoplatte wieder heraus und entdeckte dabei, dass sich ein Bild abgezeichnet hatte. Deshalb versuchte er herauszufinden, welcher der Chemikalien in seinem Schrank zur Verkürzung der Belichtungszeiten führte. Letztendlich blieb Quecksilber bzw. Quecksilberdampf übrig. Als Resultat konnte er festhalten, dass nach einer Belichtungszeit einer Jodsilberplatte von vier Minuten im Sommer und fünfzehn Minuten im Winter ein Bild entsteht. Mit Quecksilberdampf kann dieses Bild fixiert werden.

William Henry Fox Talbot entwickelte das Papier-Negativ-Positiv-Verfahren, dessen Qualität und Bilanz nicht mit der von Daguerre mithalten konnte. Jedoch brach es den entscheidenden Vorteil, dass es nun möglich war, mehrere Abzüge zu fertigen.

Frederick Scott Archer verbesserte dieses Verfahren und entwickelte hierzu das Nasse Kollodiumverfahren. Dadurch gelang ihm eine weitaus bessere Auflösung. Jedoch mussten Belichtung und Entwicklung erfolgen bevor das Kollodium wieder verhärtete. Neben Nassplatten wurden 1871 Trockenplatten von Richard Leach Maddox entwickelt.

 

Neuere Entwicklungen

Die großen Platten wurden durch Rollfilme ersetzt. Nun war es möglich mehrere Bilder nacheinander zu machen. Ist der Rollfilm voll, konnte man die Abzüge entwickeln lassen. Mit einem neuen Rollfilm konnten wieder neue Bilder geschossen werden. Dieses Verfahren erleichterte das Fotografieren. Infolgedessen wurde das Fotografieren mit der Zeit immer populärer.

Die erste Kleinbildkamera, die sehr handlich war, wurde 1920 vorgestellt. Die Leica-Kamera war eine Sucherkamera, dessen Objektiv fünfzig Millimeter Brennweite hatte. 1936 gab es die erste Kamera mit Farbbildern und in den 1950ern wurden die ersten Spiegelreflexkameras entwickelt.

Die Tendenz ging dahin, die Kameras möglichst komfortabel einzustellen und vieles automatisch ablaufen zu lassen wie z.B. die Einstellung der Schärfe. Ein großer Sprung in der Entwicklung war am Ende des 20. Jahrhundert zu verzeichnen.

 

Digitale Revolution

Es fand eine digitale Revolution statt. Die Fotos konnten nun auf digitale Datenträger gespeichert werden. Es ist seither möglich die Bilder direkt anzuschauen und je nach Wunsch direkt zu löschen. Zudem ist es möglich die Bilder im Nachhinein durch bestimmte Software zu bearbeiten. Diese Technik wird gerne von professionellen Fotografen genutzt um möglichst perfekt in Szene gesetzte Bilder wie auf rl-fotoshooting.de zu erhalten. Die Bilder sind heutzutage leicht als Datei zu erhalten und durch das Internet wird der Austausch oder das Hochladen von Bildern erleichtert. Fotografie wird in der heutigen Zeit auch als moderne Kunst angesehen.

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