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Babyalben anlegen: Diese Tipps helfen dabei, den Wunsch in die Tat umzusetzen

In der Theorie wünschen es sich viele Eltern – die Dokumentation des Werdegangs ihres Nachwuchses, im besten Fall von der Geburt bis hin zur Volljährigkeit oder gar darüber hinaus. In der Praxis krankt es jedoch häufig an der Organisation und der Zeit, denn ein Babyalbum zu erstellen, kann mitunter zeitaufwendig werden. Die folgenden Tipps helfen dabei, das Babyalbum trotz aller Widrigkeiten in die Tat umzusetzen.

Wichtig sind natürlich tolle Fotos für ein Babyalbum.
Wohin mit süßen Schnappschüssen wie diesem? Natürlich ins Babyalbum! | Foto: Pixabay.com © sobima (CC0 Public Domain)

Tipp 1: Mehrere Bände planen

Im besten Fall werden Jahresbände konzipiert, die in etwa 12 Monate umfassen. Das hat den Vorteil, dass der Zeitraum überschaubar bleibt und die Eltern sich selbst einen festen Termin auferlegen, um sich mit der Auswahl der Bilder und der Gestaltung des Babyalbums zu beschäftigen.

Tipp: Denkbar ist es auch, ein Babyalbum immer von Anfang Dezember bis Ende November zeitlich zu terminieren. So kann das Babyalbum direkt zum Weihnachtsgeschenk für Großeltern, Tanten und Onkels werden.

Großeltern werden Ihre Babyalben lieben.
Wer gut organisiert ist, sollte die Fertigstellung des Babyalbums so planen, dass es als Geschenk dienen kann – zum Geburtstag der Oma oder gar zu Weihnachten. | Foto: pixabay.com © dassel (CC0 Public Domain)

Wer plant, mehrere Bände zu konzipieren, sollte dies bei der Umschlaggestaltung beachten. Idealerweise gibt es immer einige Elemente, die sich auf jedem Band wiederfinden – wie etwa der Name des Kindes und das Jahr, über das in diesem Band Bilder zu finden sind. Wer sich nur schwer für EIN Bild für den Titel entscheiden kann, kann bei einem Jahresbuch auch 12 kleine Bilder platzieren – je ein kleines Kopfbild pro Monat. Das zeigt die Entwicklung des Kindes von Monat zu Monat und zwar direkt auf dem Titelcover

Tipp 2: Bilder kontinuierlich vorauswählen

Wer eine Woche bevor das Babyalbum gedruckt werden soll, beginnt, die Bilder zusammenzusammeln, der gerät schnell in Zeitnot. Um diese Zeitnot zu minimieren, gibt es ein paar praxisnahe Tipps, die – über das Jahr befolgt – für Entspannung sorgen können:

Es ist sinnvoll, regelmäßig die schönsten Aufnahmen auszusortieren
Die Bildauswahl der schönsten Schnappschüsse kostet Zeit. Deswegen ist es sinnvoll, regelmäßig die schönsten Aufnahmen auszusortieren – auf dem PC oder per Direktversand an die Baby-Mailadresse. | Foto: pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)
  • Monatlich den Fotospeicher im Handy auf den Computer zu überspielen, ist per se ein guter Tipp, damit nicht bei einem Smartphone-Crash die Bilder gefährdet werden. Im besten Fall werden die Bilder dann direkt chronologisch (nach Monat) oder thematisch (nach Ausflug, Anlass, …) gespeichert. Die Lebensdauer der unterschiedlichen Speichermedien ist übrigens höchst unterschiedlich. Die wohl sicherste Variante, um Bilddaten langfristig für die Nachwelt aufzuheben, ist die GlassMasterDisc, die laut Hersteller mehr als 1000 Jahre halten kann.

 

  • Auch das Anlegen einer Baby-E-Mail-Adresse kann eine gute Idee sein – mit Blick auf das Babyalbum oder mit Weitblick auf die Zeit, in der der Nachwuchs die E-Mail-Adresse selbst pflegen kann. Die Idee stammt von Babelli.de und funktioniert so: Das Baby bekommt eine eigene E-Mail-Adresse. Wöchentlich, monatlich oder immer dann, wenn ein besonders schöner Schnappschuss entstanden ist, wird das Bild oder Video direkt an die Mail-Adresse geschickt. Das kann zum einen dabei helfen, eine Vorauswahl für das Babyalbum zu treffen. Funktioniert es trotz aller Ambitionen nicht, das Babyalbum fertigzustellen, kann die E-Mail-Adresse samt Login etc. dann an den Nachwuchs übergeben werden, wenn dieser alt genug ist. Was er dort sehen wird, ist die Chronologie seines bisherigen Lebens. Auch ein schönes Andenken.

 

Tipp 3: Fotobuchanbieter mit viel Service wählen

Wer grafisch nicht bewandert ist, sich im Umgang mit Gestaltungen am PC schwer tut oder schlichtweg nicht die Zeit hat, ein komplettes Babybuch mit einem ansprechenden Layout zu versehen, der sollte einen Fotobuchanbieter mit viel Service auswählen. In vereinfachter Form hinterlegen diese die Funktionalitäten gängiger Fotobuch-Software und ermöglichen so selbst einem Grafik-Laien die Gestaltung eines Babyalbums. Als Faustregel gilt:

Wer ungeübt im Umgang mit Grafikprogrammen ist, sollte einen Fotobuch-Anbieter wählen, der hier größtmöglichen Service bietet.
Wer ungeübt im Umgang mit Grafikprogrammen ist, sollte einen Fotobuch-Anbieter wählen, der hier größtmöglichen Service bietet. | Foto: pixabay.com © 200degrees (CC0 Public Domain)
  • Wer viel und gerne am PC tätig ist, erzielt mit einem professionellen Grafikprogramm sicherlich die besseren Erfolge in puncto Layout.
  • Wer auf die Zeit achten muss oder nicht die Muße hat, sich in ein neues Computerprogramm einzufinden, der sollte auf einen Fotobuch-Anbieter setzen, der ein eigenes Grafik-Programm direkt mitliefert.
  • Sind beide Varianten undenkbar, sollte ein Fotobuchanbieter gewählt werden, der die Option bietet, den Rahmen festzulegen (Layout, Farbgebung, etc.) und anschließend die ausgewählten Bilddateien automatisch so drapiert, dass daraus ein schönes Fotobuch wird. Um die Individualität müssen sich Eltern dabei übrigens keine Sorgen machen, schließlich ist der Nachwuchs selbst der individuellste Part des Buches.

Tipp 4: Textliche Ergänzungen werten das Babyalbum sichtlich auf

Natürlich geht es bei einem Babyalbum darum, in Bilder zu zeigen, was in diesem ersten, zweiten, dritten oder gar vierten Lebensjahr passiert ist. Ein besonders i-Tüpfelchen sind darüber hinaus jedoch vor allem die kleinen Textpassagen, die einerseits beschreiben können, was auf den Bildern zu sehen ist, andererseits diese aber mit Hinweisen ergänzen können, die nicht im Bild festgehalten werden konnten.

Tipp: Eltern könnten beispielsweise auf einem Spickzettel an der Pinnwand oder im Smartphone mitnotieren, was der Nachwuchs zum ersten Mal gemacht hat. Die Redaktion von pcwelt.de hat eine Reihe von Apps getestet, die dazu nutzbar sind. Gerade in den ersten Lebensjahren ist es spannend zu notieren, wann das Baby das erste Mal gelächelt hat, Mama oder Papa gesagt hat oder den ersten Gehversuch gewagt hat, den Mama und Papa einfach nur genossen haben – ohne direkt das Smartphone zu zücken. Für diese kleinen Informationen ist viel Platz im Babyalbum – und auch in all den Jahrbüchern, die folgen könnten.

 

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