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Reihe zur Fotobuchgestaltung

Cover beim Fotobuch – Ledercover, Hardcover, Leinencover & Co.

Mirja Hespe

Von Mirja Hespe

Die Autorin Mirja Hespe ist professionelle Fotobuchdesignerin und schreibt die Tipps zur Fotobuchgestaltung.

Fotobuch Covergestaluntg: drei Beispiele für mögliche Cover

Welche Covervarianten gibt es für das Fotobuch. Wir stellen kurz die bekanntesten Covervarianten vor: Ledercover, Leinencover und die wohl bekannteste Variante: Das Hardcover mit eigenen Fotos.

Das Softcover

Das Standardangebot umfasst Fotobücher wahlweise mit einem Softcover oder einem Hardcover. Unter einem Softcover kann man sich so etwas vorstellen, wie den Buchdeckel von einem guten, alten Straßenatlas. Ein solches Buch ist also flexibel, aber weniger strapazierfähig.

 

Das Hardcover

Bei einem Hardcover Fotobuch ist der Einband mit einer dicken Pappe verstärkt. Dadurch wird es robuster und das Fotobuch wirkt noch mehr wie ein Buch im eigentlichen Sinne.

Hier entscheidet letztendlich auch ein ggf. vorgegebener Kostenrahmen –Softcoverbücher sind günstiger als Hardcoverbücher- und es kommt wieder darauf an, welchen Inhalt das Fotobuch haben wird und welchen Effekt es erzielen soll. Als persönliche Reisedokumentation wird ein Softcoverbuch kaum Verwendung finden, als Produktpräsentation oder Handout zu einer Schulung kann es aber durchaus Eindruck machen.

 

Beispiele von links: Hardcover, Leinencover mit eingebettetem Foto, Ledereinband

Leinencover und Ledercover

Neben diesen gängigen Bucheinbänden finden auch außergewöhnliche Einbandmaterialien bei einigen Druckereien Verwendung. Dazu gehören vor allen Dingen Leinen und Leder. Teilweise aber auch bedruckte Stoffe oder Cover mit eingebetteten Fotos bzw. Ausstanzungen, die Platz für ein oder mehrere Lieblingsfotos bieten.

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Ausgefallene Cover

Möchte man etwas ganz Ausgefallenes und bspw. ein eigenes Stück Stoff, z.B. den Brautschleier, als Einband verarbeitet haben, ist es bei einigen Anbietern auch möglich, einfach nur den Buchblock, also das Innenleben eines Fotobuches produzieren zu lassen. Diesen Buchblock kann man sich dann beim Buchbinder mit einem ganz individuellen Cover versehen lassen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Die Fotobuchanbieter liefern alle Leistungen aus einer Hand und arbeiten mit standardisierten Verfahren. In den meisten Fällen kann man sich sicher sein, dass Druck und Bindung hinterher einen guten Eindruck machen. Sollte es einmal zu Druck- oder Bindungsfehlern kommen, lässt sich dies im Normalfall leicht reklamieren und zumeist wird unproblematisch Ersatz geliefert.

Das Buchbinden ist ein Handwerk und man sollte seine Wünsche ganz klar mit dem Buchbinder absprechen und sich darauf verlassen können, dass zuverlässig gearbeitet wird. Dies hat natürlich seinen Preis und ist mit einem größeren Zeitaufwand verbunden. Sollte es einmal zu Problemen beim Binden kommen und der Buchblock beschädigt werden, ist der Reklamationsaufwand zweifellos ebenfalls weitaus größer. Verläuft alles reibungslos, hat man aber auch ein wirklich individuelles Fotobuch, das großen Eindruck macht.

 

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Autor: Mirja Hespe | E-Mail: mirja.hespe|at|fotobuchmagazin.de

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