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Diese Auflösung brauchen Fotos für eine gute Qualität im Fotobuch

Mirja Hespe

Von Mirja Hespe

Die Autorin Mirja Hespe ist professionelle Fotobuchdesignerin und schreibt die Tipps zur Fotobuchgestaltung.

Welche Auflösung braucht ein Foto, um in einem Fotobuch eine gute Qualität zu haben – diese Frage findet sich in Foren immer wieder. Kurz gesagt: Ein Foto braucht für eine gute Qualität 300 dpi.

Die Mindestauflösung von 300dpi für Fotos im Druck

Welche Auflösung braucht ein Foto, um in einem Fotobuch eine gute Qualität zu haben – diese Frage findet sich in Foren immer wieder. Kurz gesagt: Ein Foto braucht für eine gute Qualität 300 dpi.

 

  • dpi = dots per inch (Punkte pro Zoll), 1 Zoll = 2,54 cm

 

Was sagt dpi nun eigentlich wirklich aus, wenn es darum geht, dass ein Foto im Druck auch eine gute Qualität aufweist? Schlicht und einfach bedeutet dies, je mehr Megapixel eure Kamera aufweist und vor allem das gespeicherte Format, je größer könnt Ihr das Foto in einem Fotobuch auch abbilden oder sogar als doppelseitiges Hintergrundbild verwenden.

300dpi steht dabei keinesfalls für eine feste Größe, sondern für ein Verhältnis, wenn man so will Pixel zur Fotogröße.

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Eine kleine Beispielrechnung anhand eines Fotos mit ca. 5 Megapixeln zur Verdeutlichung:

(errechnet wird die Maximale Höhe und Breite)

  • Breite: 1944/300 = 6,48 Zoll; zur Umrechnung von Zoll in cm = 6,48 x 2,54 = 16,45cm
  • Höhe: 2592/300 = 8,64 Zoll; zur Umrechnung von Zoll in cm = 8,64 x 2,54 = 21,94cm

Das ca. 5 Megapixel große Foto könnte bei 300dpi also eine Breite von 16,45 cm und eine Höhe von 21,94 cm aufweisen. Für ein Hintergrundbild in einem XXL Panoramafotobuch ist dies sicherlich viel zu wenig. Die Fotobuchsoftware der meisten Anbieter würde nun mit einem roten Punkt vor zu niedriger Qualität warnen, würde ein Foto dieser Auflösung auf eine solche Größe im Gestaltungstool ausgedehnt.

 

  • Beispiel: Wäre das Foto mit einer geringeren Auflösung von 500 x 667 Pixeln fotografiert worden, würde die maximale Druckgröße bei 300 dpi noch 4,23 x 5,65cm betragen. (Beispiel B im Bild unten)
  • Beispiel: Wenn das Foto mit einer sehr schwachen Auflösung von 250 x 333 Pixeln fotografiert worden wäre, wäre das maximale Druckformat mit guter Auflösung von 300dpi sogar nur noch 2,12 x 2,82cm. (Beispiel C im Bild unten)

 

Beispiel für die richtige Auflösung von Fotos für ein Fotobuch

Beispiel für die richtige Auflösung von Fotos für ein Fotobuch

 

Beispiel: Je nachdem, wie viel Megapixel ein Foto aufweist, je größer kann es in einem Fotobuch abgebildet werden. 300 dpi sollte ein Foto dabei mindestens aufweisen.

 


 

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Grundsätzlicher Tipp zur Auflösung von Fotos

Wenn Ihr von Anfang wisst, dass Ihr die Fotos für ein Fotobuch macht und auch großflächige Fotos verwenden wollt, reduziert nicht die Auflösung der Bilder bei eurer Kamera, sondern fotografiert mit der maximalen Auflösung (Megapixel), auch wenn dies die Speicherkarte mitunter schnell an ihr Limit bringt. So habt Ihr später die Möglichkeit, auch größere Poster oder Leinwände mit den Fotos bestellen zu können. Zudem können die Fotos als Hintergrundbilder oder großflächige Fotos in dem Fotobuch zum Einsatz gebracht werden.

 

 

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17 Kommentare

  1. Frage: Weshalb nehmen die Dienstleister keine TIF und DNG Dateien für die Fotobücher an?
    Es grüßt Klaus

  2. Hallo Natalie,

    leider kann man aus Fotos mit einer geringen Auflösung keine Topauflösung zaubern. Es ist natürlich ärgerlich, wenn dadurch viele Urlaubsfotos dazu verdonnert verbleiben, bei 72 dpi auf Bildschirmen angezeigt zu werden 🙁

  3. Hallo ihr Lieben, ich war im Urlaub mit meiner Canon Systemkamera. Hatte eigentlich immer die höchste Auflösung beim Fotografieren eingestellt. Nun im Nachhinein leider drauf gekommen, dass bei über 200 Fotos eine geringere Auflösung eingestellt war. Warum auch immer. Die Fotos sind auf der Kamera immer alle gleich groß angezeigt worden, somit ist es mir nicht aufgefallen. Auf die Beschriftung am Bildschirm habe ich da nicht genau geachtet. Jetzt habe ich die Befürchtung das diese für mein Fotobuch nicht ausreichend sind 🙁 sie wurden mit einer Auflösung von 720×480 Pixel aufgenommen. Die restlichen haben alle die max. Auflösung von 4320×2180 Pixel aufgenommen. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich die anderen Bilder vergrößern lassen ohne das sie an Qualität verlieren? Gibt es da ein Programm. Danke schon mal für einen Tipp.

  4. Hi Sibylla,

    wenn es sich um einen Online-Upload handelt, liegt es bei Albelli oft an Anti-Virusprogrammen, die den Upload verhindern. Bei unseren Testbestellungen mussten wie beispielsweise Kaspersky Internet-Security deaktivieren, damit wir unsere Inhalte auf Albelli hochladen konnten.

    Ein anderer Grund könnte sein, dass deine Handyfotos keinem von Albelli akzeptierten Format entsprechen – aber eigentlich sollten es als Handyfotos gängige jpg Dateien sein. Mit einem Rechtsklick auf die Fotos und dann auf „Eigenschaften“ kannst du dir das Format anzeigen lassen.

    Grundsätzlich würden wir raten, einmal zu testen, ob der Upload eines beliebigen Bildes aus dem Internet (Facebook etc…) funktioniert. Wenn dies funktioniert, muss es mit deinen Fotodateien zusammenhängen und der Fehler dort zu suchen sein.

  5. Ich habe versucht ein Fotobuch bei Albelli zu gestalten. Leider kann das Programm die zum Ordner gehörenden Handybilder nicht hochladen. Fehlermeldung:Fehler beim Laden von 81 Fotos. Damit kann ich leider nichts anfangen. Die probeweise Umbenennung eines Fotos endete mit der gleichen Fehlermeldung. Leider können mir die Leute vom Service bei Albelli nicht weiterhelfen. Nun weiß ich leider nicht weiter, bin aber terminlich mit einem Gutschein bis 31.8.2015 an die Fertigstellung gebunden. Was kann ich noch versuchen, die Bilder mit ins Fotobuch zu bringen? Vielleich können Sie mir weiterhelfen.

  6. Hallo Jakob,

    Die Server der Photo-Anbieter dürften in Sachen Geschwindigkeit sehr auf die hohen Datenmengen hin optimiert sein. 100 MB sind sehr schnell hochgeladen, wenn der Empfängerserver den maximalen Uploadspeed Ihrer eigenen Leitung auch annehmen kann. Wenn Sie selbst beispielsweise über schnelles Kabelinternet verfügen, dürfte es mit 2 Minuten passen. Vielleicht schreiben Sie uns an dieser Stelle nochmal, in welcher Qualität Sie schlussendlich das fertige Fotobuch erreicht hat.

    Die Redaktion

  7. 300DPI lesen sich gut und ist auch hinlänglich bekannt für eine druckbare Qualität.

    Nur das Problem bei einem online Photobuch sehe ich wo anders: In der Software des Dienstleisters!
    Ich habe mal ein Poster bei einem bekannten Dienst in 60×40 drucken lassen. 16MP APC-S Cam, Dateigröße 4,5MB – Qualität sehr schlecht.

    Nun habe ich erstmals online (auch ein sehr bekannter Photo Dienstleister) erstellt und gerade vom PC aus der Software versandt. Insgesamt haben die Dateien ca. 100MB, der Upload des Photobuchs hat 2min gedauert. Ergo kann NIEMALS die original Qualität beim Dienstleister ankommen!
    Das heißt wohl, dass bereits die Software VOR dem Upload die Photos drastisch reduziert. Der Upload Datei Größe nach können es höchstens 10% gewesen sein.

    Da nützt das beste Ausgangsmaterial gar nichts, wenn diese Dateien zwangs-reduziert werden.

    Damit ist auch der Hinweis auf 300DPI hinfällig.

  8. Die Auflösung von Fotos für ein Fotobuch ist immer wieder mal Thema in zig Foren, richtig erklärt wird es aber leider kaum, zumindest nicht fundiert. Es ist ja klar, dass wenn die Software warnt, die Auflösung zu gering ist. Warum das so ist, wird natürlich von der Software nicht gemeldet und in Foren wird die Frage leider auch unzureichend beantwortet. Danke für eure Tipps.

  9. Hallo Sylvia,

    du kannst dir anzeigen lassen, wie ein Bild im Druck in der gewünschten Größe aussehen würde, wenn du das Foto mit Microsoft Office Picture Manager bzw. der Windows Fotoanzeige öffnest.

    Wenn du das Foto geöffnet hast schließlich mit dem Lupenwerkzeug soweit in das Bild hereinzoomen, bis es am Bildschirm die Größe erreicht hat, die es im Druck haben soll. Wenn es nun schauderlich pixelig wird, weißt du, dass die Auflösung nicht ausreichen wird, um das Foto in der gewünschten Größe in das Fotobuch belichten/drucken zu lassen.

  10. Wie sieht es denn aus, wenn man alte Fotos scannt, um die Fotos dann für ein Fotobuch zu verwenden. Wir sind jetzt schon eine Weile dabei, alte Fotos für eine Familienchronik einzuscannen und haben dabei gar nicht auf sowas wie Auflösung geachtet. Wie prüfen wir den nun, ob die Bilder von der Qualität her auch gut genug sind und sich überhaupt für den Druck eignen? Die Frage kam jetzt im Bekanntenkreis auf, wo sich einer etwas besser mit Fotografie auskennt. Der sagte, man könne die Auflösung auch ohne Bildbearbeitungsprogramme mit Windows anzeigen lassen.

  11. Gerne Martin,

    wenn ihr mal konkrete Frage habt, dann zögert auch nicht, uns diese an redaktion|at|fotobuchmagazin.de zu mailen, so wissen wir auch genau, worauf Antworten gesucht werden. Fragen zur Auflösung bekommen wir immer wieder mal. Wenn noch andere Themen interessant sind, immer her damit…

  12. hat mir sehr geholfen, danke…

    Das die Gestaltungsprogramme warnen, ist mir ja nicht neu – habe ich ständig. Jetzt weiß ich aber endlich auch mal, auf welcher Grundlage das passiert. Das es mit der Auflösung zu tun hat, ist ja logisch – nur wie genau, das weiß ich erst jetzt!!!

  13. Danke Ihrs,

    an meiner Kamera lag es wohl nicht, mein Sohn hat die Fotos mit IrfanView verkleinert und er meinte, es liegt wohl daran. Er hätte nicht daran gedacht, dass die Bilder für ein Buch wären. Die Lösung für mein jetziges Fotobuchprojekt ist dann einfach, die Bilder im Original nochmal vom Chip zu laden und diese Bilder dann zu verwenden. Problem gelöst.

  14. Hallo Kati,

    so einfach können wir das Problem aus der Ferne nicht für dich lösen. Fakt ist, du fotografierst definitiv mit zu geringer Auflösung oder hast die Bilder vielleicht im Nachhinein mit einem Bearbeitungsprogramm heruntergerechnet. Die CEWE Fotobuch Software warnt sicher nicht ohne Grund. Wo und wie du bei deiner Kamera das Speicherformat anpassen kannst, wissen wir auch nicht. Du solltest unbedingt einen Blick in das Handbuch werfen und nach Anleitung vorgehen, um herauszufinden, was die IST-Einstellung deiner Kamera ist und diese dann ändern. Auch bei der nachträglichen Bildbearbeitung solltest du darauf achten, dass beim Abspeichern die Bildqualität nicht reduziert wird und die Einstellungen genau prüfen – hoffentlich eine kleine Hilfe für dich!

  15. Hallo liebes FM* Team,

    ich habe das Problem, dass die Software bei mir ständig warnt (CEWE), selbst, wenn ein Foto nur knapp ein viertel einer Seite belegt. Ich kenne mich überhaupt nicht aus und weiß auch nicht, ob ich vielleicht versehentlich Fotos mit zu geringer Auflösung speichere. Wie kann ich das den herausfinden?

  16. Hallo Heidemarie

    Kurz zusammengefasst: ja.

    Wichtig ist wirklich, dass man auch darauf achtet, dass die Bilder auch hochauflösend gespeichert werden. Heute haben viele Menschen 10 Megapixel Kameras, speichern die Bilder aber reduziert ab, um Speicher auf den Datenchips zu sparen. Dies bedeuted aber auch, dass man nachher mit einem in der Qualität reduzierten Bild in Sachen Druck oder auch bei der Bestellung von Abzügen stark eingeschränkt ist, was die Größe angeht.

    Wollt Ihr gar eine große Leinwand mit einem Durchmesser von einem Meter und mehr machen, kann die Auflösung gar nicht groß genug sein, wenn Ihr ein schönes Ergebnis wollt.

  17. Danke Ihr Lieben für den Tipp. Ich habe natürlich gewusst, dass es an der Auflösung liegt, ich wusste aber nicht, dass es 300 dpi sind, was optimal ist oder wie man das berechnet.

    Aber wenn ich es richtig verstehe: Um so mehr Megapixel man beim Foto hat und dieses auch so speichert, umsomehr kann man damit machen.

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